Realisierungswettbewerb "Räume für Theaterfiguren im Kolk"

1. Preis für das Büro Konermann + Siegmund Architekten

Ansicht Räume für Theaterfiguren im Kolk

Die Possehl-Stiftung als Gesellschafterin des TheaterFigurenMuseums und des Figurentheaters Lübeck plant die Sanierung und den Umbau des Gebäudenensembles im Kolk und hat einen Realisierungswettbewerb ausgelobt.

Zur Teilnahme an dem Wettbewerb wurden folgende vier Lübecker Architekturbüros, eingeladen:

•       Insa Schröder-Ropeter, Architektin 

•       Konermann + Siegmund Architekten

•       mai ellinghaus architekten und stadtplaner

•       Riemann Gesellschaft von Architekten

 

Das Preisgericht hat am 17.11.2017 getagt und einstimmig seine Entscheidung für Umgestaltung und Sanierung des Figurentheaters und TheaterFigurenMuseums im Kolk getroffen. Nach einer eintägigen Sitzung unter Vorsitz des Lübecker Architekten Thomas Tillmann kam die Jury zu folgendem Ergebnis:

Den ersten Preis erhält das Lübecker Büro Konermann + Siegmund Architekten.

Preisverleihung im Figurentheater

Der Entwurf verfolgt unter weitgehender Berücksichtigung denkmalpflegerischer Auflagen eine radikale Lösung: Der Gebäudekomplex Kolk 20/22 wird zum Museum, Kolk 14- 18 mit einem neuen Eckgebäude zum Theater.

Das Theaterfigurenmuseum und alle notwendigen Nebenräume werden als Neubau in das Gebäude Kolk 20/22 implantiert. Dieser als Haus im Haus konzipierte Neubau erfüllt sowohl die musealen Ansprüche nach reinen Kunstlichträumen als auch den denkmalpflegerischen Wunsch nach vollständigem Erhalt der Fassaden und Wiederherstellung aller Fenster.

Modell Haus in Haus

Das Figurentheater und alle dazugehörigen Nebenräume ziehen in das Gebäudeensemble Kolk 14 – 18. Da in der vorhandenen Gebäudestruktur ein ausreichend großer und repräsentativer Theaterraum nicht unterzubringen ist, wird das nicht geschützte Gebäude Kolk 18 neu aufgebaut. Dieses neue Haus fungiert als reiner Theaterbau.

In der Preisgerichtsbeurteilung heißt es u.A.: „Der Entwurf besticht durch das Konzept, die Ausstellung in das historische Gebäude Kolk 20/22 als Haus im Haus zu verlagern und das Theater als erkennbaren, selbstbewussten Neubau Kolk 18 zu platzieren. Auf diese Weise gelingen eine kraftvolle Setzung im Petriquartier und eine Interaktion zwischen innen und außen.

Die Entwurfsidee, einen Tausch der Funktionen vorzunehmen, die Ausstellung als Haus im Haus in Kolk 20/ 22 und das Theater in einem Neubau Kolk 18, überzeugt die Jury, weil dieses Konzept neue Potentiale eröffnet: Durch die Entscheidung für einen Neubau Kolk 18 und das Haus im Haus Konzept ist den Verfassern ein Befreiungsschlag gelungen.“

Änderungen am Spielplan

Achtung! - Es gibt im Dezember bereits ausverkaufte Aufführungen:

16.12. - Ringelnatz - z.Zt. noch 1 Restkarte verfügbar / 23.12. - Im Weißen Rössl - Karten verfügbar / 26.12.- Der Schimmelreiter - Ausverkauft - nächste Termine 02.+03.02.2018 / 27.12. - Der kleine Hobbit - Ausgebucht! - weiterer Termin 28.12. 18:00 Uhr /

29./ 30./31.12. - Rungholts Ehre z.Zt. noch je 1 Restkarte verfügbar  - nächste Termine 09.-11.02.2018