An der Arche um Acht

Der biblische Mythos von der Arche Noah in einer Geschichte über Glauben, Freundschaft und Solidarität

Arche um AchtDer kleine Pinguin versteht die Welt nicht mehr.

Wie soll er das alles glauben, was die beiden Großen ihm immer von Gott erzählen? Wenn Gott alles weiß und alles kann, wieso hat er die Welt dann so ungerecht erschaffen? Woanders ist es so schön und hier am Südpol ist es todlangweilig – nichts als Schnee und Eis. Und wieso haben Pinguine Flügel und können trotzdem nicht fliegen, aber so ein kleiner Schmetterling kann fliegen wohin er will? – und wenn Gott alle Tiere erschaffen hat, warum gibt es auch böse Tiere? Hat er die auch gemacht? – und warum ist er unsichtbar? Will er sich absichtlich vor uns verstecken? – und sieht er wirklich alles, was wir hier unten anstellen? Wird er uns wirklich eines Tages dafür bestrafen? Auch wenn man es doch nicht mit Absicht getan hat? Macht er selbst denn nie Fehler?
Und wenn es Gott vielleicht gar nicht gibt…? Aber während der kleine Pinguin noch zweifelt schickt Gott eine Taube zu den Tieren um sie vor der bevorstehenden Sintflut zu warnen. Ein riesiges Schiff steht schon bereit und bietet Platz für alle Tiere dieser Welt, jedenfalls für zwei von jeder Art. Treffpunkt: An der Arche um Acht. Wer zu spät kommt ertrinkt!
Nun haben die drei Pinguine Wichtigeres zu tun, als zu streiten und während an Bord die Antilopen sich noch weigern, die Kajüte neben den Löwen zu beziehen, die Giraffen schon seekrank über der Reling hängen und Frau Ameise überall nach ihrem Mann sucht, gelingt es zwei Pinguinen einen großen Koffer mit an Bord zu bringen.

Ein Stück von Ulrich Hub

Figurenbau und Spiel: Matthias Träger  - tearticolo Theater mit Figuren/Klotten
Regie: Alf Schwilden
Bühnenbild: Anja Schindler
Musik: Billy Bernhard
Aufführungsrechte: Verlag der Autoren, Frankfurt am Main

Änderungen am Spielplan

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